Jahresauflug nach Konstanz am 06. September 2013

24 Frauen machten sich am frühen Morgen mit zwei Kleinbussen Richtung Konstanz auf. Nach zirka zweistündiger Fahrt und einem kurzen Rast, wo wir von den Organisatorinnen mit Brötli, Schoggistängeli und Wasser versorgt wurden, trafen wir gutgelaunt im Süden Deutschlands ein.

 

Bei herrlichem Spätsommerwetter nahm uns Herr Brüderle, Stadtführer von Konstanz Tourismus, um 10.30 Uhr am Schnetztor in Empfang. In den nächsten anderthalb Stunden erzählte er uns in seinem schönen „konschtanzer“ Dialekt, dass die Stadt im Mittelalter im Zentrum des Leinenhandels lag, dass das vierjährige Konzil hier stattfand, während dieser Zeit viele Jungfrauen ihrem Gewerbe nach gingen, dass der Florenzer Bahnhof als Vorlage für den Konstanzer Bahnhof diente, in den Weltkriegen die Stadt verschont blieb und somit die mittelalterliche Altstadt nahezu lückenlos erhalten und das Glanzstück der Bodenseestadt die Statue der Imperia am Hafen ist. Diese Figur symbolisiert die (körperliche) Liebe, welche sowohl die geistlichen wie auch die weltlichen Macht-haber in ihren Händen hat. Es ist also naheliegend, dass auch unsere Führung direkt am Hafen zwischen Imperia und Konzilgebäude endetet.

 

Im Konzilgebäude befindet sich heute das Restaurant Konzil wo wir im Anschluss der Stadtführung auf der Terrasse wahlweise Spätzle, Wienerschnitzel oder auch Fisch geniessen durften. Die herrliche Sicht auf den Bodensee und die schönen Gespräche untereinander rundeten das feine Essen wunderbar ab.

 

Der Nachmittag konnte ganz frei gestaltet werden und die meisten Frauen befassten sich natürlich mit der grossen Historik und der Architektur der Stadt. Oder waren es doch eher die unzähligen tollen kleinen Lädeli, wo sich schon lange Gesuchtes finden liess, das riesige Depot, mit seinen tausend Kleinigkeiten, das schwedische Einrichtungshaus und die Kaffees mit den feinen Backwaren, welche uns Frauen anzogen? Ganz egal, wie man den sonnigen Nachmittag verbrachte, Konstanz hatte für jede von uns etwas zu bieten.

 

Müde und mit vollen Taschen begaben wir uns um 17.45 Uhr auf die Heimreise nach Nottwil. Herzlichen Dank den Organisatorinnen für den gefreuten Tag in „Konschtanz“!

 

Ursula Hüsler-Schild