Besichtigung Napf-Kräuter

 

Rund 24 Frauen trafen sich nach dem Mittag gut gelaunt und bei bestem Wetter auf dem Sagiparkplatz. Mit Riccola Kräuterzeltli stimmte uns die Co-Präsidentin Hanni Egli auf die bevorstehende Besichtigung ein. Verteilt auf 5 Privatautos, machte sich die FrauenBande auf den Weg nach Hergiswil  bei Willisau den Napfkräuter-Betrieb „Sackhof“ der Familie Theiler zu besichtigen.

 

Mit verschiedenen feinen, selbst produzierten Sirupe wurden wir empfangen. In den nächsten 1 ½ Stunden erfuhren wir von Herrn Theiler viel Interessantes. Als er vor 27 Jahren mit dem Anbau verschiedener Kräutern begann, wurde er anfänglich oft belächelt, doch schon rasch kamen die ersten Erfolge. Der Familienbetrieb wird heute nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet. Auf einer Fläche von rund 2 Hektaren werden verschiedene Minzen, Kamille, Malve, Frauenmantel Zitronenmelisse usw. angebaut. Sämtliche Produkte sind Knospenprodukte und werden nach den Richtlinien von BIO SUISSE angebaut und verarbeitet.

 

Während der Besichtigung des Schau-Kräutergartens erhielten wir zahlreiche Tipps bezüglich Anbau und Verwendung diverser Kräuter. Jede von uns konnte Ideen mitnehmen, wie der stark vermehrende Frauenmantel im eigenen Garten genutzten werden kann, dass ein Insektenstich am besten mit Spitzwegerich behandeln werden sollte und vieles mehr.

 

Da die Kräuter möglichst naturbelassen und aromatisch zum Kunden gelangen sollten, werde sie in wenigen Tagen bei niedrigen Temperaturen getrocknet und anschliessend in Säcken verpackt und für die Abholung diverser Firmen vorbereitet. Manche Kräuter werden, um sie vor Schädlingen zu schützen, vor dem Verkauf sogar noch tiefgefroren.

 

Bevor es weiter ging, konnten wir im Hofladen noch die einen oder anderen Köstlichkeiten (Sirup, Tee, Honig etc.) einkaufen. Mit vielen feinen Düften in der Nase und Orangenminzepflänzchen für den eigenen Garten verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg ins Restaurant Burgrain in Alberswil.

 

In der Burgrain-Stube wurden wir kulinarisch mit einem feinen Rhabarber-Streuselkuchen und  Erdbeerglace verwöhnt. Die Frauen genossen den gemütlichen Austausch untereinander. Bevor es um 17.30 Uhr wieder nach Hause ging, besuchte die eine oder andere noch den Bio-Markt um etwas Feines für’s z’Nacht mit nach Hause zu bringen.

 

 

Gerlinde Maier